Virtueller Messestand – ja oder nein?

Virtueller Messestand – ja oder nein?

Scheiden sich die Geister?

Der Trend zur virtuellen Onlinemesse wird vielerorts beschrieben. Großunternehmen, Konzerne, Branchenriesen haben die Onlinemesse schon vor längerer Zeit für sich entdeckt. Nicht erst zur Corona-Zeit.

Da werden virtuelle Hausmessen, Ausbildungsmessen oder Recruiting-Messen organisiert.

Gegen Ende Mai 2020 wurden in Deutschland über 160 Messen abgesagt oder verschoben – weltweit über 1.700 Messen.

Da könnte man meinen, dass eine virtuelle Fachmesse eine alternative Lösung für die Messe-Aussteller darstellt.
Eine virtuelle Fachmesse, die jenen Ausstellern, die auf einer realen (nun abgesagten oder verschobenen) Präsenzmesse ausstellen würden, eine Kommunikations-Plattform bieten würde.

Ist das so? Oder welche Gründe sprechen gegen einen virtuellen Online-Messestand?

Dieser Frage geht die hier verlinkte Umfrage nach.

IFA 2020 findet statt, aber anders (z. T. als virtuelle Messe)

IFA

 

Die führende Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte trotzt der Pandemie, findet aber als „Special Edition“ in streng begrenztem Rahmen statt.

Heitheckers Botschaft an die Industrie ist eindeutig: „Die IFA 2020 wird stattfinden. Die Erholung unserer Industrie startet hier.“

Die IFA findet in 2020 nicht als traditionelle Messe statt. Stattdessen ist für 2020 eine dreitägige, reine B2B-Veranstaltung geplant, die sich aus vier eigenständigen Formaten zusammensetzt.

Es sieht danach aus, dass die Funkausstellung teilweise in eine virtuelle Messe verwandelt wird, auf der die Aussteller ihre Neuheiten online präsentieren und in Videokonferenzen Kontakt zu Partnern, Fachbesuchern und Publikum halten.

Quelle: https://www.vdi-nachrichten.com/technik/ifa-2020-findet-statt-aber-anders-als-gewohnt/

Aktueller Termin 3. – 5. Sept. 2020

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ifa-berlin.com/de/

Dort sind folgende Infos zu lesen:

In Anbetracht der notwendigen Auflagen zum Schutz der Gesundheit unserer Gäste, konzentrieren wir uns in dem für Konzept der IFA 2020 auf die Kernfunktionen: Marken, Herstellern, Einzelhändlern, Innovatoren und Medien.

Infolgedessen und mit großem Bedauern wird die IFA 2020 nicht für die Öffentlichkeit bzw. für das private Publikum zugänglich sein, sondern als reine Fachveranstaltung durchgeführt.

Wie alle Branchen auf der Welt muss unsere Industrie jetzt in die Planung und Vorbereitung gehen, um die Grundlagen für wirtschaftliche Erholung und Aufschwung zu schaffen. In dem für 2020 überarbeiteten Konzept konzentrieren wir uns darum auf die Kernfunktionen der IFA: Die Unterstützung von Marken und Herstellern, Einzelhändlern, Innovatoren und Medien.

Basierend auf den aktuellen Sicherheitsbestimmungen planen wir neben 4 physischen Live-Events, auch eine virtuelle Einbettung der Veranstaltungen.

Messe-Neustart

Politik setzt erste Signale für Messeneustart: Länder sollen über Messedurchführung entscheiden. Mehr auf tw-media.com

Es wird noch dauern, aber der Weg ist sichtbar. Wichtig ist die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Großveranstaltung und Messe.

Das ebnet den Weg bereits etwas.

Nun wird es dennoch nicht ganz einfach, denn die Einschränkungen in Hotellerie und Gastronomie sowie dem Geschäftsreiseverkehr stehen den Messen noch entgegen.

Quelle: Länder entscheiden über Messedurchführung | tw-media.com

„Seid ihr noch zu retten?“

„Seid ihr noch zu retten?“

Befragung von 200 mittelständischen Unternehmern zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Wirtschaft liefert erstaunliche Ergebnisse

Es scheint wie 2009 zu laufen… ich selbst musste damals meine Kündigung als Außendienstmitarbeiter in einer aufstrebenden Abteilung hinnehmen. Danach blieb nichts von ihr übrig…

Aktuell werden ebenso Budgets gestrichen, Marketingaktionen verschoben oder ganz eingestampft.

„Man muss längerfristig denken, um nicht verdutzt feststellen zu müssen, dass eine Insolvenz 2020 zwar vermieden wurde, dann aber 2021 aufgrund eines scheinbar unerwarteten weiteren Ausbleibens von Nachfrage im Folgejahr der Konkurs droht!“, meint Markus Milz, dessen Unternehmen Milz & Comp. GmbH eine Befragung von 200 mittelständischen Unternehmern zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Wirtschaft durchführte – und die erstaunliche Ergebnisse lieferte.

Demnach scheinen viele mittelständische Unternehmen den Kopf in den Sand zu stecken und auf ein Wunder zu hoffen.

Das ist die Chance für Firmen mit Pioniergeist und dem Mut, das Heft in die Hand zu nehmen und selbst für Konjunktur zu sorgen.

Da kann ich nur sagen: Respekt für diejenigen Unternehmungen, die jetzt erkannt haben, dass Handlungsbedarf besteht und dass man jetzt den Unterschied markieren kann. Auf gehts – nach vorne!

 

Quelle: Seid ihr noch zu retten? Mittelstand zwischen „Aussitzen“ und „Aufbruchsstimmung“ | Pressemitteilung WebService


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